Nierensteine ​​bei Hunden: Symptome, Ursachen und Behandlungen

Junge Frau liegt und schläft mit Pudelhund im Bett.' decoding='async' fetchpriority='high' title=(Bildnachweis: Getty Images)

Nierensteine ​​bei Hunden treten auf, wenn sich Kristalle oder Steine ​​in den Nieren bilden, meist aufgrund einer abnormalen Konzentration von Mineralsalzen im Urin. Dies wird auch als Nephrolithiasis bezeichnet und die eigentlichen Steine ​​werden auch Nephrolithen oder Urolithen genannt.

Bei Hunden gibt es verschiedene Arten von Nierensteinen, die aus unterschiedlichen Mineralien bestehen. Die Art der Steine, die sich bilden, bestimmt, welche Art von Behandlung Hunde erhalten, ebenso wie die Größe der Steine. Außerdem passieren einige Steine ​​oder Fragmente die Kanäle im Harntrakt und verursachen schwere Komplikationen.

Wenn Sie Anzeichen von Nierensteinen bei Ihrem Hund bemerken Konsultieren Sie umgehend Ihren Tierarzt damit sie eine korrekte Diagnose stellen und eine Behandlung durchführen können. Hier erfahren Sie, was Sie über die Symptome, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Nierensteinen bei Hunden wissen sollten.



Symptome von Nierensteinen bei Hunden

Hund pinkelt auf dem Feld' title=(Bildnachweis: Getty Images)

Manchmal zeigen Hunde mit Nierensteinen überhaupt keine äußeren Symptome und Steine ​​werden erst gefunden, wenn der Tierarzt Tests auf andere Erkrankungen durchführt. Die auftretenden Symptome können jedoch variieren, je nachdem, wo sich die Steine ​​befinden und welche Art von Steinen sich gebildet haben.

Hier sind einige häufige Anzeichen dafür Nierensteine ​​bei Hunden :

  • Fieber
  • Bauchschmerzen oder Schmerzen in der Nähe der Nieren
  • Blut im Urin
  • Vermehrtes oder vermindertes Wasserlassen
  • Schwierigkeiten oder Schmerzen beim Wasserlassen
  • Verminderte Urinmenge
  • Wiederkehrend Harnwegsinfektionen
  • Appetitlosigkeit
  • Lethargie
  • Erbrechen
  • Gewichtsverlust

Darüber hinaus sind einige Nierensteine ​​bei Hunden inaktiv, was bedeutet, dass sie nicht infiziert sind, nicht wachsen und keine Verstopfungen verursachen. Inaktive Steine ​​müssen möglicherweise nicht entfernt werden, da sie keine Symptome oder Schäden verursachen. Sie sollten jedoch regelmäßig durch eine Urinanalyse überwacht werden, um sicherzustellen, dass keine Veränderungen auftreten.

Ursachen von Nierensteinen bei Hunden

Hund trinkt Wasser aus einer Schüssel - Jack Russell Terrier' title=(Bildnachweis: Getty Images)

Es gibt viele Bedingungen, die dazu führen können Nierensteine bei Hunden bilden.

Normalerweise ist Urin leicht sauer und zersetzt Mineralien, die dann aus dem Körper ausgeschwemmt werden. Wenn der Urin zu sauer oder zu konzentriert wird, bilden sich Salzkristalle und Steine. Ein Überschuss dieser Mineralien wie Kalzium im Blut oder Urin kann ebenfalls zur Bildung von Steinen führen.

Hier sind mehrere Faktoren, die zur Bildung von Nierensteinen bei Hunden führen können:

  • Wiederkehrende Harnwegsinfektionen
  • Falsche Ernährung
  • Langfristige Exposition gegenüber Diuretika
  • Dehydrierung

Außerdem sind bestimmte Rassen genetisch dazu veranlagt, Nierensteine ​​zu entwickeln. Dazu gehören:

  • Dalmatiner
  • Englische Bulldoggen
  • Lhasa Apsos
  • Zwergpudel
  • Shih Tzus
  • Yorkshire Terrier

Behandlungen für Nierensteine ​​bei Hunden

Tierärzte untersuchen Röntgenbilder im Büro' title=(Bildnachweis: Getty Images)

Die Art der Behandlung für Nierensteine, die Hunde bekommen hängt von der Art der Steine ​​ab, wo sie sich befinden und ob sie ein unmittelbares Gesundheitsrisiko darstellen. Allerdings stellen die meisten Nierensteine ​​kein großes Problem dar und können durch geeignete Medikamente und Ernährungsumstellungen aufgelöst werden.

Welche Medikamente und Ernährungsumstellungen ein Tierarzt genau verordnet, hängt davon ab, aus welchen Mineralien die Steine ​​bestehen. Diese Behandlungen können darauf abzielen, die Wasseraufnahme zu erhöhen, um die Mineralien im Urin zu verdünnen oder den Säuregehalt des Urins wieder auf ein angemessenes Niveau zu bringen.

Tierärzte können Schmerzmittel sowie Antibiotika verschreiben, um Harnwegsinfektionen vorzubeugen oder sie zu behandeln.

Wenn ein hohes Risiko einer Harnwegsobstruktion besteht oder bereits eine Obstruktion vorliegt, kann der Tierarzt einen Katheter in die Harnröhre einführen und die Steine ​​mit Kochsalzlösung ausspülen. Wenn die Steine ​​zu groß sind, muss der Tierarzt möglicherweise eine Operation durchführen. Darüber hinaus kann die Niere entfernt oder Blase und Harnröhre von Steinen befreit und gespült werden.

Eine andere Behandlung namens extrakorporale Stoßwellenlithotripsie (ESWL) kann angewendet werden. Bei diesem Verfahren werden Steine ​​mithilfe von Schallwellen in kleine Stücke zerkleinert, die leicht durch die Harnwege gespült werden können. Dies ist eine Lösung, die die Notwendigkeit invasiver chirurgischer Eingriffe reduziert.

Tierärzte können während und nach der Genesung eine lebenslange Ernährungsumstellung verschreiben und Hunde müssen überwacht werden, da Nierensteine ​​dazu neigen, wiederzukehren. Auch wenn sich Ihr Hund erholt, sollten Sie die nächsten Tierarzttermine einhalten und stets auf Symptome achten, die darauf hindeuten, dass sich erneut Steine ​​bilden könnten.

Behandeln Sie etwaige Harnwegsinfektionen und melden Sie Auffälligkeiten Ihrem Tierarzt.

Hatte Ihr Hund jemals Nierensteine? Wie haben Sie sie behandelt? Lass es uns unten in den Kommentaren wissen!